Johannes Bornewasser

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Johannes Bornewasser

Vorwort: Warum dies kein klassischer Blog ist

25. Februar 2011, 12:00 Uhr

Viele Blogs sind uninteressant. Es gibt gute Blogger, keine Frage. Viele Inhalte von Jeff Jarvis finde ich großartig. Ich kann aber mit dieser “Ich habe heute Käse gegessen”- Schreiberei nichts anfangen. Oder mit Hinweisen á la “Ich war heute duschen, danach habe ich meinen Kater gekrault”. Blogs können wirklich gut sein. Einige sind aber alles andere als informativ und daher einfach überflüssig.

Ich werde hier ausdrücklich nicht bloggen, dass mein Frühstück super war oder darüber philosophieren, dass der Kaffee in der Kantine furchtbar ist (nur so viel: er ist unterirdisch). In dieser Rubrik möchte ich ganz einfach Dinge hervorheben, die ich – aus welchem Grund auch immer – empfehle. Oder vor etwas warnen. Oder einfach nur unterhalten. Sicher wird auch mal gemosert. Ich habe jedoch den Anspruch an mich selber, nicht nur zu sagen, dass etwas schlecht ist, sondern die Gründe herauszuarbeiten und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Der Kommentarbereich am Ende eines jeden Beitrags wird zeigen, ob mir dies gelingt.

Nicht immer bekommen gute Ideen oder Produkte die nötige Aufmerksamkeit. Ein kleiner Link von einer bescheidenen Seite wie dieser hier kann möglicherweise helfen, solche Dinge bekannter zu machen. Natürlich funktioniert dieses Prinzip auch umgekehrt: Oft genug habe ich im Internet vergeblich nach dem Stichwort “Probleme” im Zusammenhang mit dem Namen eines Onlineshops gesucht. Anderen Internet-Nutzern kann es helfen, durch einen entsprechenden Hinweis nicht auf betrügerische Machenschaften hereinzufallen. Auch dazu möchte ich hier beitragen.

Aber ich möchte bei positiven Beispielen bleiben: Auf der Welt gibt es noch viele Dinge, die gewürdigt werden sollten. In der Kategorie Herzrasen bei RP Online wird genau das getan. Dort gab es auch meine wöchentliche Kolumne “Jupp testet die Welt”, in der Lebensmittel, Lebenslagen und Lebenslügen getestet wurden. Es wurden Fragen behandelt, wie: “Wie schmecken eigentlich die fiesen Fleischwaren, die beim Metzger im hintersten Regal stehen? Wie viele Folgen ‘Sturm der Liebe’ verträgt der menschliche Körper? Welches ist die beste Geschmacksrichtung von ‘Dreh & Trink’? Und stehen Flanellhemden kurz vor einem Comeback? Oder wie viel Glück ist für einen Bingoabend im Altenheim erforderlich?”

Ein bisschen fehlt mir das alles. Als ich dann noch beschlossen hatte die Redaktion zu verlassen, um als SEO-Manager eine neue Herausforderung zu suchen, habe ich diesen Bereich hier ins Leben gerufen. Nun wird es also auf meiner Webseite in unregelmäßigen Abständen “Erfahrungswerte” zu verschiedenen Themen geben. Vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen Leser. Ich habe allemal Spaß am Schreiben und werde ihn daher in meinen “Erfahrungswerten” ausleben.

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